Transition – Der Übergang in die Erwachsenenmedizin
Kontaktieren Sie uns - Wir freuen uns darauf, Sie zu begleiten.

Transition & komplexe Verläufe
Viele orthopädische Erkrankungen beginnen im Kindesalter und begleiten Betroffene über viele Jahre.
Der Übergang von der kinderorthopädischen in die erwachsenenmedizinische Betreuung – die sogenannte Transition – ist ein sensibler und oft unzureichend strukturierter Prozess.
In unserer Praxis wird dieser Übergang bewusst und geplant gestaltet.
Wann Transition besonders relevant ist:
• Angeborene Fehlbildungen
• Neuromuskuläre Erkrankungen
• Komplexe Fuß- und Beinachsenfehlstellungen
• Wirbelsäulenerkrankungen
• Zustand nach mehrfachen operativen Eingriffen
• Chronische Schmerzsyndrome mit Langzeitverlauf
Gerade bei Jugendlichen mit chronischen orthopädischen Erkrankungen ist eine frühzeitige Vorbereitung auf die Weiterbehandlung im Erwachsenenbereich wichtig.
Unser Ansatz
Die Transition erfolgt strukturiert und individuell angepasst:
• Zusammenfassung der bisherigen Befunde und Therapieverläufe
• Klare Dokumentation relevanter Diagnosen
• Besprechung zukünftiger Behandlungsziele
• Koordinierte Weitervermittlung in geeignete erwachsenenorthopädische Betreuung
Dabei steht im Mittelpunkt, junge Menschen schrittweise in Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu begleiten.
Komplexe kinderorthopädische Verläufe
Neben klassischen Fehlstellungen betreuen wir auch Kinder und Jugendliche mit komplexen oder atypischen Beschwerdebildern.
Dazu gehören:
• Mehrdimensionale Wirbelsäulenfehlstellungen
• Persistierende Beschwerden trotz Vorbehandlung
• Unklare oder funktionelle Schmerzsyndrome
• Orthopädische Beschwerden mit psychosozialer Mitbeteiligung
Gerade bei länger bestehenden oder therapieresistenten Beschwerden ist eine differenzierte Neubewertung sinnvoll.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Bei komplexen Verläufen erfolgt die Behandlung in enger Abstimmung mit:
• Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten
• Orthopädietechnischen Fachbetrieben
• Physiotherapeutischen Einrichtungen
• Bei Bedarf spezialisierten Zentren
Ziel ist eine koordinierte und nachvollziehbare Behandlungsstrategie.
